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Versicherungsbedingungen für Pferde

 Aufnahme der Tiere  

In die Versicherung können Fohlen, Gebrauchs-Pferde und -Ponies im Alter von 2 Monaten bis zu 12 Jahren, welche die zur Aufnahme erforderlichen Eigenschaften besitzen, aufgenommen werden.
Bei Reitpferden, Maultieren und Eseln ist die Aufnahme bis zum Alter von 14 Jahren möglich.

Das Versicherungsjahr beginnt mit dem Geschäftsjahr am 1. Mai und endet am 30. April.
 
 Einschätzung  

Die Einschätzung der Pferde darf nur durch die von der Verwaltung genehmigten Tierärzte vorgenommen werden. Sämtliche Tiere, die neu in die Versicherung aufgenommen werden, müssen einen Chip tragen oder einen Pass mit graphischem Signalement aufweisen.


Die Tiere sind gründlich auf Fehler und Mängel, Arbeitstauglichkeit und Wert zu untersuchen, und die entsprechenden Befunde werden im Schätzungsverbal aufgenommen. Das ausführliche Aufnahmeverfahren ist im Versicherungs-Regulativ ersichtlich.

 
   

Die Schatzungssumme soll dem Marktwert entsprechen. Sie wird soweit möglich, in Übereinstimmung mit der Ansicht des Versicherungsnehmers fixiert, jedoch wird kein Tier höher als zum Marktwert bzw. als im Rahmen der nach den jeweiligen festgesetzten Schatzungsnormen versichert werden.

Die Versicherung neu aufgenommen Tiere tritt in Kraft:
a) bei der ordentlichen Generalrevision am 1. Mai,
b) bei Zwischeneinschätzungen und Nachrevision sofort mit der Wertbestimmung.
 
 Veränderungen während der Dauer der Versicherung  

Wird ein versichertes Tier länger als 10 Tage ausgeliehen oder sonstwie verstellt, ist die Ortsveränderung an die Geschäftsstelle zu melden.
Für Pferde im Militärdienst besteht keine Meldepflicht.
 
 Versicherungsdauer   

Beim Verkauf eines versicherten Tieres, wird der Versicherungsvertrag mit der Übergabe an den Käufer hinfällig. Eine Prämienrückzahlung ist nicht vorgesehen. Der Versicherungsnehmer kann jedoch für den Rest des Versicherungsjahres einmalig ein eigenes Ersatzpferd einschätzen lassen.
Für Ersatzpferde mit höherer Schatzung muss lediglich die Prämie für den Mehrbetrag geleistet werden.
 
 Prämien   

Die Prämien werden den Versicherungsnehmern vor der Generalrevision mit den zusätzlichen Angaben über das Einschätzungs-Verfahren mitgeteilt.
Prämien bei kürzerer Versicherungsdauer
Die Prämien für ein während des Versicherungsjahres neu aufgenommenes Tier, ist für die Zeit, während der es versichert ist, zu bezahlen, wobei jeder angefangene Monat voll gerechnet wird.

Die Prämien werden fällig mit dem Inkrafttreten der Versicherung.
 
 Entschädigung  

Entschädigungshöhe Verwertung
Die Entschädigung für verendete, notgeschlachtete oder wegen Gebrauchsunfähigkeit abgeschätzten Tiere beträgt 75% der Schätzungssumme
Der Verwertungserlös fällt der Genossenschaft zu. Ist der Verwertungserlös höher als die 75prozentige Quote, so wird er dem Besitzer vollumfänglich ausbezahlt.

 
 Altersgutschriften  

Bei längerer Versicherungsdauer werden für abgeschätzte Pferde folgende Zusatzentschädigungen ausgerichtet:

-

bei einer Versicherungsdauer
von 10-14 Jahren


Fr. 100.00

-

bei einer Versicherungsdauer
von 15-19 Jahren


Fr. 150.00

-

bei einer Versicherungsdauer
von 20 und mehr Jahren


Fr. 200.00

 
 Schadenfälle  

Bei einer Erkrankung eines Tieres hat der Besitzer einen diplomierten Tierarzt beizuziehen und die Geschäftsstelle zu informieren. Über allfällige Abschätzungen oder Notschlachtungen entscheidet der Vorstand oder der Geschäftsführer.
 
   

Akute Krankheitsfälle, bei denen eine Therapie Erfolg verspricht, wie beispielsweise Rheumatismus, Spat, kleine Schalen usw., dürfen nicht vor kunstgerecht durchgeführter Behandlung abgeschätzt werden.
Wenn der behandelnde Tierarzt für die Heilung gewisser Krankheiten (z. B. Fissuren, Brustbeulen usw.) die Einlieferung in ein Tierspital als angezeigt erachtet, so kann die Genossenschaft auf ein vor der Hospitalisierung einzureichendes Gesuch hin, die daherigen Kosten teilweise übernehmen.
 
   

Die Schadenfalls-Entschädigung wird innert Monatsfrist nach Festsetzung der Abschätzungssumme durch gegenseitige Anerkennung ausbezahlt.
 
   

Liegt eine Gebrauchsunfähigkeit des Pferdes vor, so kann ein diplomierter Tierarzt die Abschätzung mittels einem tierärztlichen Bericht beim Ausschuss der Genossenschaft beauftragen.

 



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