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Versicherungsbedingungen für Rindvieh

 I. Aufnahme   

Die Zusatzversicherung erstreckt sich ausschliesslich auf wertvolle Zuchttiere. Als solche gelten Tiere, welche auf Grund ihrer Abstammung, ihrer Körperform oder ihrer eigenen Leistungen einen überdurchschnittlichen Wert aufweisen und die bei der regionalen Viehversicherungsgenossenschaft nicht ihrem Wert entsprechend versichert werden können.
 
   

Es werden nur der Währschaftsgarantie «gesund und recht» entsprechende Tiere im Alter von 3 Monaten bis 10 Jahre in die Versicherung aufgenommen. Kühe, welche durch den antragstellenden Versicherungsnehmer bis zur Erreichung des 10. Altersjahres schon während mindestens 4 Jahre in der Ganzjahresversicherung ununterbrochen zusätzlich versichert waren, können bis zum Alter von 14 Jahren versichert bleiben.
 
   

Zusatzversicherungen sind durch den Besitzer mittels Einsendung des vorschriftsgemäss ausgefüllten Einschatzungsverbals zu beantragen. Die ordentliche Schatzungssumme ist durch den Geschäftsführer der regionalen Viehversicherungsgenossenschaft auf dem Einschatzungsverbal zu vermerken.
 
   

Mit der Unterzeichnung des Einschätzungsverbals, welches als Versicherungs-vertrag gilt, verpflichtet sich der Versicherungsnehmer, dem Zusatzversicherungs-Regulativ in jeder Beziehung nachzukommen. Der durch die Geschäftsstelle zu genehmigende Vertrag wird frühestens 8 Tage nach Eingang (Datum des Poststempels) des Einschätzungs-Verbal rechtskräftig. Für die Erneuerung der Versicherung bereits versicherter Tiere gilt die 8-tägige Karenzfrist nicht.
 
 II. Umfang der Versicherung  

Die Versicherung kann nur als Zusatzversicherung zur Basis/Grundversicherung oder Plus/Vollversicherung der regionalen Viehversicherungsgenossenschaften abgeschlossen werden.
 
   

Die Genossenschaft leistet den Tierbesitzern Beiträge für den Schaden, welcher dadurch entsteht, dass versicherte Tiere infolge von Krankheit oder Unfall umstehen oder geschlachtet werden müssen und bei denen die regionale Viehversicherungsgenossenschaft zur Schadendeckung verpflichtet ist.
 
   

Keine Beiträge werden geleistet für Schäden, die auf Grund der eidgenössischen und kantonalen Tierseuchengesetzgebung von Bund und Kanton gedeckt werden, für Abnutzung und Altersschwäche, für Akonzeption bei weiblichen und Sprung- und Zuchtunfähigkeit bei männlichen Tieren, für Folgen von Krieg und schweren Naturereignissen, für Fehler und Mängel, die schon bei der Versicherungsaufnahme bestanden haben, sowie für Schäden, die durch den Versicherungsnehmer absichtlich oder grobfahrlässig verursacht worden sind.

 
 III. Schatzungen und Prämien  

Die Schatzungsnormen und der Prämientarif werden jährlich vom Vorstand der Bündnerischen Pferdeversicherungs-Genossenschaft festgelegt.
 
   

Die Prämien verfallen mit dem Inkrafttreten der Versicherung. Sie sind innert 30 Tagen nach Rechnungstellung einzuzahlen. Nach Ablauf dieser Frist und nach erfolgter Mahnung erfolgt der Einzug der ausstehenden Prämie auf Kosten des Säumigen auf dem Betreibungswege. Im Betreibungsfall ruht die Leistungspflicht der Versicherung für eintretende Schadenereignisse vom Tage der Zustellung des Zahlungsbefehls bis zum Tage der Zahlung der Prämien.

 
 IV. Dauer der Versicherung   

Bei ganzjähriger Zusatzversicherung dauert diese vom 1. Mai bis zum 30. April.
 
   

Bei ganzjährig zusatzversicherten Tieren, die weiterhin versichert bleiben sollen, sind die neuen Zusatz- und die ordentlichen Versicherungssummen der regionalen Viehversicherungsgenossenschaft der Geschäftsstelle der Bündnerischen Pferdeversicherungs-Genossenschaft spätestens 8 Tage vor dem genannten Termin mittels Einschatzungsverbal bekannt zu geben.
 
   

Zusatzversicherungen für die Zeit während der Alpung laufen unter Vorbehalt von Ziff. 4 vom 1. Mai bis 15. Oktober. Es besteht die Möglichkeit alpzusatzversicherte Tiere ohne Versicherungsunterbruch in die Ganzjahreszusatzversicherung zu überführen. Die Anmeldung kann telefonisch bis jeweils spätestens am 15. Oktober bei der Geschäftsstelle erfolgen.
 
   

Für im Laufe der Sömmerungsperiode zu versichernden Alptieren ist in jedem Falle die Prämie voll zu entrichten. Bei Aufnahme für die ganzjährige Zusatzversicherung ist bei Einschätzung im zweiten Halbjahr, ab dem 1. November, des Versicherungsjahres die halbe Jahresprämie zu entrichten.
 
   

Wird ein versichertes Tier verkauft, so läuft die Versicherung mit der Übergabe an den Käufer ab. Prämienrückvergütungen werden nicht gewährt.
 
 V. Entschädigung   

Die Entschädigungsquote bei Verenden oder Schlachtung infolge Unfall oder Krankheit beträgt 80% der Versicherungssumme.
 
 VI. Versicherungsnehmer  

Jeder Viehbesitzer im Kanton Graubünden ist berechtigt, Zusatzversicherungen abzuschliessen, sofern die Aufnahmebedingungen gemäss Abschnitt I erfüllt sind. Die Versicherungen haben nur Gültigkeit für im Kanton stehende Tiere. Für ausserhalb des Kantons zur Alpung gelangendes Rindvieh bündnerischer Besitzer kann der Vorstand der Bündnerischen Pferdeversicherungs-Genossenschaft Ausnahmebewilligungen erteilen.
 
   

Der Abschluss der Zusatzversicherung für Rindvieh bei der Bündnerischen Pferdeversicherungs-Genossenschaft hat keine Mitgliedschaft bei letzterer zur Folge.
 



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